Die Achspumpe

Die Achspumpe speist Wasser in den Kessel der Lokomotive, sobald diese fährt. Um die Pumpe "aus zu schalten" wird ein Bypass-Ventil verwendet. Ist dieses geöffnet läuft das Wasser zurück in den Tender.

Für den Excenter-Ring habe ich zwei Teile aus 8mm Messing in Form gefräst und gefeilt. Diese wurden dann mit zwei Schrauben zusammen geschraubt.

Auch der Planscheibe des armen Hobbybastlers wurde dann der Ring ausgedreht. Hierzu wurde zunächst mittig eine 10er Bohrung auf der Fräse eingebracht und dann eine ebensolche in die eingespannte Holzplatte. So konnte das Werkstück exakt ausgerichtet werden.

Somit auf zum Anpassen. Der Ring passt perfekt und wird noch um einen Klappdeckelöler ergänzt. Auf der Stufe vorne wird später die Kolbenstange befestigt.

Hier sind die erwähnten weiteren Bauteile bereits montiert. Die Kolbenstange wird erst bei der späteren Endmontage auf die endgültige Länge gebracht und dann mit dem Kolben der Pumpe verbunden.

Aus 18er und 12er Rundmessing habe ich den Körper der Pumpe angefertigt. Der Fuß wurde aus Flachmessing angefertigt und das ganze hart verlötet. Der senkrechte Teil nimmt später die Anschlüsse für die Wasserleitungen auf, sowie die Kugel-Rückschlagventile. Im Vordergrund liegt bereits der Kolbenrohling.

Leider habe ich beim aufbohren der Zylinderbohrung nicht aufgepasst und bin zu tief gekommen. Dabei habe ich Trottel dummerweise den oberen Ventilraum angebohrt, so dass die Kugel nicht abdichten kann.

Glücklicherweise kann ich diesen Fehler durch ein auf gelötetes Messingplättchen wieder richten. Es wäre Schade, müsste ich einen neuen Pumpenkörper bauen.

In den Kolben wurden zwei Nuten eingestochen für O-Ringe, sowie ein Schlitz für die Kolbenstange gefräst.

Am Pumpenkörper wurden die Verschlusskappen für die Ventilkammern aus 6-kant Messing gefertigt und die Schlauchanschlüsse eingelötet.

Somit ist die Achspumpe fertig und kann bei der Montage des hinteren Drehgestells eingebaut werden.

Einen Testlauf in der Küche hat sie natürlich auch überstanden. Den Clip dazu gibt's auf YouTube.